Beratung Ausziehen und Assistenz

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    • Okay, du musst "nur" nachts beatmet werden, richtig? Dann würde ich 2 examinierte suchen, die abwechselnd nachts bei dir sind. Entweder über Anzeigen oder über die Beauftragung des PD.
      Eine andere Lösung kann ich dir nicht liefern, leider. Vielleicht kann dir Ilona weiterhelfen, denn sie und ihre Schwester werden beatmet und machen das AG-Modell.
      Liebe Grüße
      Sandra
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    • Ja, danke auf jeden Fall! Ich werde dem Dienst mal die Links weiterreichen, vielleicht sind die einfach nur unsicher mit der Rechtslage. Mal sehen.
      Anzeigen laufen schon seit Wochen sowohl vom Dienst, als auch von mir. Es hat sich aber bisher erst eine passende gemeldet...
      Naja, danke noch mal!
      [img]http://img6.imageshack.us/img6/8136/sigstandout.gif[/img]
    • hallo melly,

      was dein pflegedienst dir erzählt hat, ist quatsch! auch behandlungspflege kann mit nicht-examinierten assis erfolgen, so wie es bei mir auch gemacht wird. geh auf deinen lungenfacharzt zu und lass ihn ein schreiben ausstellen, dass für deinen speziellen fall KEIN examinierter pfleger das machen muss, sondern angelerntes personal genommen werden kann. wenn du einen präzedenzfall brauchst, schicke ich dir gerne meine unterlagen.

      LG,
      Petra
    • So habe ich das auch gelesen. Ich kann mir nur vorstellen, dass der PD Angst davor hat, dich Melly als "Geldgeber", zu verlieren.

      Wenn man nicht mehr aus der Behandlungspflege rauskommen würde, dann wäre das mit der pers. Assistenz vollkommener Quatsch, denn dann könnte man weiterhin den PD beauftragen und wäre eingeschränkt im Tagesablauf, sowie bei der Wahl der Personen.

      Lass dir nichts vormachen und hole dir den Schein, der bestätigt, dass du keine examinierte Kraft brauchst.

      Viel Glück!
      Liebe Grüße
      Sandra
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sunflowers ()

    • Hallo,
      dazu möchte ich auch kurz etwas sagen was die Behandlungspflege betrifft.
      Also seit längerer Zeit sind die Sozialstaionen aufgefordert keine Behandlungspflege mehr von ungelernten Kräfte durchführen zu lassen.
      Hier bei uns kenne ich es so, das z.b. nur noch Körperpflege und hauswirtschaftliche Versorgung von einer Hilfskraft durchgeführt werden darf.Die ambulanten Dienste die ich kenne(und das sind einige aus beruflichem Grund) haben das alle so geregelt.
      Meiner Meinung nach ist das auch richtig.
      Liebe Grüße
      Silvia


      Silvia(43),Ulli(47),Nicole24,Robert21,Stefan19,Sandra16,
      Sabrina14,Angelina10 (SMAIII)
    • Hallo,

      ich habe auch ein paar Fragen zu diesem Thema.

      Mich würde da besonders interessieren, ob das mit finanziellen Nachteilen verbunden ist, wenn man auszieht und sich über ein persönliches Budget seine Pflege finanziert.

      Oder gibt es sonstige Nachteile wenn man auszieht?

      Ist der Aufwand groß, was die ganze Bürokratie angeht? Also wie lange dauert es etwa, bis man dann wirklich wo anders wohnt?

      Kann man sich seine Wohnung selbst suchen oder bekommt man das vorgeschrieben?


      Danke schon mal und mir fallen bestimmt auch noch mehr fragen ein ;)

      Steffi
      bin selbst nicht an SMA erkrankt, aber meine beste Freundin hat Typ II
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    • Hallo Steffi,

      was für finanzielle Nachteile meinst du konkret?

      Das Persönliche Budget ist Einkommensabhängig. Wird das P. B. beantragt muss man Angaben zu seinem Einkommen machen, Angabe über die Höhe der Miete usw. Der Budgetnehmer muss aufführen, in welchen Bereichen er die Assistenz benötigt und ob er/sie eine 24h Assistenz beantragen will. Benötigt der Budgetnehmer auch Assistenz im Pflegebereich, so fließt das Pflegegeld mit in den Budgetbetrag.

      Wenn der Budgetnehmer das Arbeitgebermodell plant, so muss er wie ein normaler Arbeitgeber die Sozialabgaben bezahlen, Steuern zahlen, Lohn auszahlen, Dienstpläne schreiben, Stellenausschreibungen veröffentlichen und Bewerbungsgespräche führen.
      Möchte er das Arbeitgebermodell nicht, dann kann er sich zum Beispiel den ZSL aufsuchen, der dann diese ganze Bürokratie für ihn macht.

      Eine Wohnung kann er sich normalerweise selbst aussuchen. Wenn er allerdings auf Wohngeld angewiesen ist, muss er sich an eine bestimmte Wohnungsgröße halten. Wann er letztendlich in der Wohnung wohnen kann, liegt zum einen daran, wann er eine geeignete Wohnung gefunden hat und einziehen kann. Hat er etwas in Aussicht sollte der Antrag zum P. B. schnell gestellt werden, da die Bearbeitungszeit etwas dauert.

      Ich hoffe nichts vergessen zu haben. Ansonsten einfach fragen.
      Liebe Grüße
      Sandra
    • Einkommen wird nicht angerechnet, denn es ist ja nichts da.

      Sie bekommt dann Sozialhilfe/Wohngeld um die Miete zu bezahlen und dann darf die Wohnung max. 50m² 2 Raumwohnung bei Rollstuhlfahrer haben.

      Die 24h Assistenz muss sie im Antrag angeben, dann wird sie sie auch bekommen. Ausserdem benötigt sie dann auch ein zusätzliches Zimmer, damit die Assistenz sich zurück ziehen kann, wenn sie nicht benötigt wird. So kann es sein, dass sie sich eine größere Wohnung suchen darf. Muss man dann erfragen, wenn der Antrag zum Wohngeld gestellt wird.

      Das Pflegegeld fließt dann mit in das P. B. ein und wird nicht zusätzlich ausgezahlt.
      Liebe Grüße
      Sandra
    • Ich grabe mal dieses alte Thema aus, weil das ja ganz allgemein um Assistenz geht und ich dann nichts neues eröffnen muss...

      Meine neuste Ämtergeschichte:
      Ich lebe seit September 2007 mit einer 3-monatigen Unterbrechung in 24-Stunden-Assistenz, die zu einem großen Teil vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe finanziert wird. Nun haben meine Eltern vor zwei Wochen Post vom LWL bekommen, dass sie ab Oktober monatlich 36 € für meine Stationäre Unterbringung zahlen sollen. Auf Rückfrage, wo ich denn stationär untergebracht wäre, hieß es, dass das ein Schreibfehler war. Die Forderung der Unterhaltszahlung bleibt aber bestehen.
      Müssen Eltern von Kindern über 25 Jahren für die Assistenz zahlen? Ist das korrekt?
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    • Also meine Eltern müssen einen Pflichtanteil von 31,07€ zahlen. Der ist das bestimmt, der bei dir gefordert ist, oder? Das muss sein, wenn man Leistungen zur Teilhabe am Leben bekommt. Das mussten sie auch schon zahlen, als ich noch bei ihnen gewohnt habe und ein Budget für 20 Stunden im Monat hatte.
      Ist nur interessant, dass denen dass jetzt erst auffällt..... Und warum ab 25 Jahre? Ich würde es an deiner Stelle nochmal hinterfragen und dir zeigen lassen, wo das festgelegt ist.....
      *DFTBA* (Don't Forget To Be Awesome!)
      Das Leben braucht sich nicht zu reimen, um Poesie zu sein.
    • Ja, kann auch sein, dass es 31 € waren. Der Sachbearbeiter geht wohl gerade alle Akten durch und er meinte selber, dass er sich wundert, dass wir das bisher nicht zahlen mussten. Wenn das generell ein Pflichtanteil für Leistungen zur Teilhabe ist, hätte das ja auch schon bei meiner Schulassistenz in der Oberstufe anfallen müssen, also haben die das noch länger verpennt.
      Was ich mit über 25 meine, ist, dass doch bei nicht-behinderten Kindern die Eltern ab diesem Alter aus allen Verpflichtungen raus sind. Deshalb wundert es mich, dass der LWL diesen Unterhalt einfordert, obwohl ich über 25 bin. Müsste das dann nicht eigentlich bei mir gefordert werden?
      [img]http://img6.imageshack.us/img6/8136/sigstandout.gif[/img]