Reha: Pflegeassistenz?

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  • Reha: Pflegeassistenz?

    Ich habe mich soeben erst hier angemeldet, also erst mal ein "Hallo" an alle von mir.. Mein Anliegen ist folgendes: ich möchte gerne eine mindestens ein Monat lange Reha machen. Dabei interessiert mich vor allem, ob man seine eigene Pflegeassistenz mitnehmen muss oder ob man vom Personal der Rehaeinrichtung betreut wird (mein Betreueungsaufwand wäre im Vergleich zu vielen anderen SMAlern wahrscheinlich nicht ganz so internsiv, weil ich an Typ III erkrankt bin und zwar im Rollstuhl sitze, aber dennoch noch relativ viel eigenständig machen kann).
    Falls man eigene Leute mitbringen muss, muss man ihnen dann auch die Unterkunft selbst finanzieren oder macht das die Rehaeinrichtung bzw. ist Geld bei den Kassen dafür vorgesehen?

    Danke schon mal und ich nehme auch gerne weitere Tipps bezüglich Beantragung oder auch der Wahl der Rehaeinrichtung an! Danke!
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  • Hi,

    ich empfehle dir die Klinik Hohen Meißner in Bad Sooden Allendorf. Dort fahren meine Mitglieder aus dem mucki Forum jedes Jahr hin. Man kann eine Pflegeperson mitnehmen, das sollte sofort mit beantragt und vom Arzt begründet werden. Die Kosten werden übernommen. Es gibt aber auch eine Station dort, auf die man untergebracht werden kann, wenn man Hilfe benötigt und niemanden mitnimmt.
    Liebe Grüße
    Sandra
  • Hallihallo,
    also wenn du die Assistenz im Arbeitgebermodell hast, ist es gar kein Problem. Das ist gesetzlich verankert, dass dann Bett und Essen für die Assistenz bezahlt wird. Einfach den Kostenträger darauf hinweisen. (Die Lohnzahlung geschiet ganz normal, wie wenn du zu Hause wärest.)
    Wenn du die Assistenz über einen Pflegedienst o.ä. haben solltest, kann es sein, dass der Kostenträger nicht genehmigt. Das hängt vom Einzelfall ab.
    Schau mal hier . Da gibt es auch einige Urteile zu dem Thema.
    In Rehakliniken ist eigentlich immer Personal da, um einen zu versorgen. Nur die haben nicht immer so viel Zeit und machen vielleicht auch nicht alles, so wie man sich am wohlsten fühlt. Ich gehe nur noch mit Assistenz zur Reha, denn dieses auf das Personal angewiesen sein und damit nicht so selbstbestimmt zu sein, hasse ich total.....
    LG
    *DFTBA* (Don't Forget To Be Awesome!)
    Das Leben braucht sich nicht zu reimen, um Poesie zu sein.
  • Hallo,
    Super, danke für die Infos. Die Klinik Hoher Meißner hatte ich (neben der in Asklepios in Höxter) auch schon im Auge. Ich denke, dass ich dann sogar ohne Assistenz hinfahren werde, irgendwie ist es glaube ich auch mal ganz nett nicht immer von den gewohnten Gesichtern abhängig zu sein. Wahrscheinlich ist es dennoch am besten, wenn ich die Klinik(en) nochmals direkt anfrage, wie sie das handhaben.
  • Wie ist das eigentlich mit Fahrtkosten für die Assistenz, wenn ich sie mit in die Reha nehme? Es ist ja eher unwahrscheinlich, dass eine Assistentin einen drei oder mehr Wochen in eine Klinik begleitet. Also müsste man nach einigen Tagen einen Wechsel durchführen und das vermutlich mehrmals während der Reha. Assistentin A in den Zug setzen und Assistentin B am Bahnhof einsammeln oder so. Zahlt diese Zugfahrten ein Kostenträger?
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  • Ich wollte euch an der Antwort teilhaben lassen:

    Zusätzliche Fahrtkosten gehören zum Bedarf und sind abrechnungsfähig. Haben Sie kein Budget oder reicht dieses nicht aus, können Sie diese Kosten direkt „spitz“ abrechnen.

    Hinweise liefern unser Handlungsempfehlungen: forsea.de/projekte/Krankenhaus…ndlungsempfehlungen.shtml
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