Pubertät

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  • Hallöchen zusammen,

    mein Sohn Felix SMA1b wird ja bald 18 Jahre. Es ist für mich als Mutter nicht immer leicht mich in ihn hinein zu versetzen. Die Pubertät ist schon eine schwierige Zeit mit dieser Erkrankung. Ich wollte euch mal fragen, also vor allem die, die auch in dem Alter sind oder älter, ob ihr vielleicht Tipps habt wie wir diese zeit bestmöglich verbringen können. Ich würde es aber gerne über PN machen. Wer also Kontakt aufnehmen möchte, bitte einfach melden. Ich freue mich über jede Antwort.

    :) :) :)
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  • Hallo nici!

    Nun, das ist schon eine beschissene Zeit, kann ich leider auch nicht anders sagen.
    Darf ich fragen, wie sich die Pubertät bei ihm äußert? Gerne per PN natürlich.

    Dass es aus deiner Perspektive schwer fällt, dich in ihn hinein zu versetzen, ist wahrscheinlich nur normal... er wird es umgekehrt auch nicht können übrigens 8)
    Eines muss dir aber auch klar sein: Es ist nur normal, dass du nicht seine beste Freundin bist. vielleicht hat er Menschen, denen er sich in manchen Dingen lieber anvertraut... auch wenn ich weiß, dass es weh tut, sowas zu akzeptieren, es ist nur natürlich.

    Ist leider auch für den jungen Mann keine angenehme Zeit... ich müsste mich eigentlich heute noch bei meinen Eltern dafür entschuldigen, was ich in diesen Jahren stimmungsmäßig angerichtet habe.

    wenn du magst kannst du ruhig etwas fragen... bin aber natürlich auch kein Pädagoge, Psychologe oder sonst irgendein Experte :)

    Schönen Tag noch!
    Tim
    "Tim, kannst Du nicht dein Beatmungsgerät abstellen? Das Geräusch stört meinen Unterricht."
    - Zitat einer Englischlehrerin in der 7. Klasse, zum Glück ist sie inzwischen pensioniert.
  • Hm, ich kenne deinen Sohn ja nicht und weiß nicht, was er so für Gedanken hat.
    Ich kann nur von mir berichten: Ich wollte bzw. will immer noch möglichst selbstständig sein. Das heißt auch, dass ich zum Beispiel mal ohne Eltern shoppen gehen will und im Haus eine abgetrennte Wohnung für mich allein brauche (die bauen wir gerade aus :) ).
    Aber neben Selbstständigkeit sind auch Freunde megawichtig, damit man eben sich selbst akzeptiert und sich Sachen traut, wie eben bei einem Ausflug auch mal ohne die erfahrenen Eltern Spaß zu haben bzw. Eigenverantwortung zu übernehmen. Weil meine Eltern sich schon früh um Kontakt zu Anderen bemüht haben, ich im Dorf lebe, in der Kirchgemeinde mithelfe und allgemein ein Gesellschaftsmensch bin, ist das bei mir von Anfang an ziemlich normal gewesen.
    Apropos Kirche: Für mich ist es auch schön, Aufgaben zu haben und anderen zu helfen, denn dadurch merke ich: Ich werde hier gebraucht, ich bin wertvoll. Und ich glaube, das braucht jeder.
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