Glaubt ihr an Gott?

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    • Glaubt ihr an Gott?

      Hey,

      mich würde interessieren, ob ihr an Gott bzw. "das Göttliche" glaubt? Ich spreche nicht zwangsweise von den Gott, welcher in etlichen Religionen angepriesen wird, sondern ganz einfach von einen Schöpfer.

      Bevor ich meinen Senf dazu gebe, lasse ich euch das Wort. :)

      LG
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    • Hallo MP,

      Natürlich eine gute Frage, die ich zurzeit übrigens auch öfter gestellt bekomme.
      Schwer zu sagen... eigentlich halte ich mich für nicht gläubig. Aber dabei meine ich, wie du schon richtig erwähnt hast, Gläubigkeit im Sinne einer bestimmten Religion. Abgesehen davon, dass ich mit den ganzen Dogmen und Vorschriften der verschiedenen religiösen Gemeinschaften rein gar nichts anfangen kann, aber das ist auch ein anderes Thema als der Glaube selbst.

      Ich glaube aber schon, dass es so etwas wie eine höhere Instanz gibt, die man dann natürlich auch Gott nennen kann. Ich habe mich auch schon dabei erwischt, zu diesem Gott zu beten - nicht, um einen bestimmten Wunsch erfüllt zu bekommen, aber einfach, um einen gewissen Halt an mir selbst zu finden. Und diese Rückbesinnung auf die höchste aller Kräfte kann einem tatsächlich sehr gut tun.
      Ich gehe aber bereits nicht mehr wirklich so weit, diesem Gott im menschlichen Sinne einen "Willen" zuzuschreiben oder ihn zu befähigen, in die Geschehnisse dieser Welt einzugreifen... er ist für mich der Grund, warum alles hier so existiert, wie es ist. Nicht mehr und nicht weniger. Quasi eine "physikalische" Kraft, die sich jeglicher irdischer Messbarkeit entzieht.

      Ich glaube übrigens auch ein einen festen Platz für unsere Seelen nach unserem Tod - allerdings außerhalb dieser Welt. Eine Wiedergeburt in physisch greifbarer Form gibt es für mich nicht.

      Glaube ist aber ein sehr individuelles und persönliches Thema, welches ich in alltäglichen Diskussionen zurecht meistens meide.
      Eng damit verwandt ist die gegenwärtige Philosophie, für die ich mich sehr interessiere... und über die man auch meistens offen diskutieren kann, ohne Gefahr zu laufen, jemanden zu verletzen.
      "Tim, kannst Du nicht dein Beatmungsgerät abstellen? Das Geräusch stört meinen Unterricht."
      - Zitat einer Englischlehrerin in der 7. Klasse, zum Glück ist sie inzwischen pensioniert.
    • Hallo,

      ich glaube zumindest nicht an einen Gott, wie er in etlichen Religionen beschrieben wird. Ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass jemand "dort sitzt", sei es nun im Himmel oder sonstwo, und alles überwacht.
      Wenn es jemanden gäbe, der tatsächlich über alle Menschen wacht und alles, was hier so passiert seinen Grund hätte, dann müsste ich mich permanent fragen, womit ich dieses oder jenes verdient habe, warum es Kriege gibt etc. ... von wirklich religiösen Menschen lautet die Antwort meist: Gott kann ja nicht überall sein. Das mag richtig sein, dann kann ich ihn aber auch nicht für sämtliche positiven Sachen im Leben verantwortlich machen.

      Wer oder was die Welt erschaffen hat, nun, das weiß ich nicht und bis zu einem gewissen Grad ist mir das auch recht schnurz, wir sind nunmal da.
      Alles, was auf der Welt passiert ist für mich persönlich Schicksal, ob nun im positiven oder negativen Sinne. Das ist sicherlich in gewisser Weise auch eine höhere Instanz, aber ich brauche sie mir nicht als Mensch oder sonst irgendwie materiell vorstellen.

      Das Leben nach dem Tod ist eigentlich ganz interessant. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es sowas wie eine Seele gibt, die eben unabhängig vom Körper "weiterlebt"...ggf. könnte es ja sogar sein, dass man tatsächlich in irgendeiner Form wiedergeboren wird - ich halte es zumindest nicht für ausgeschlossen.

      LG: Kathi

      "I'm beautiful in my way, 'cause god makes no mistakes, I'm on the right track, baby, I was born this way!"
      (Lady Gaga - Born this way)
    • Ich bin da zweigeteilt... ich gehe in den reliunterricht in der schule, ich bin konfirmiert - weiß gott warum :P , aber so ganz glauben kann ich nicht, dass es da oben jemanden gibt, der solch schlimme sachen, wie schlimme kriege etc., "will" (das wäre ein schwein, tut mir leid)
      ich denke auch nicht, dass Gott mir meine SMA als strafe oder so gegeben hat (das hat mich meine relilehrerin mal so gefragt). DAS IST ALLES BIOLOGISCH ERKLÄRBAR!!!!!!!!!
      nach dem Tod denke ich, ich bin im Himmel und sitze auf einer Wolke und schaue oder wache über meine Familie und Freunde... ich hab sogar mal gedacht, ich sehe meinen opa auf einer wolke über Dänemark... :love:
      Liebe Grüße,
      Leo :)

      ~what doesn't kill you makes you stronger~ (kelly clarkson - stronger)

      Liebe&Hass sind die Gefühle, die am engste verbunden und untrennbar sind.
    • Och Leonie, du bist süß :love:
      _________________________________________________________
      Ein behindertes Kind ist wie ein krummer Baum - du kannst ihn nicht gerade biegen, aber du kannst ihm helfen, Früchte zu tragen.
      Ich habe keine Macken, das sind alles SPECIAL EFECTS!
      :thumbsup:

      Wer einen Räschtschraibfeler entdeckt, darf ihn behalten!
    • So, jetzt gebe ich auch mal meinen Senf dazu, wenn auch etwas verspätet.

      Ich denke nicht, dass es einen Gott gibt. Wozu auch? Die Materie, Raum und Zeit ist, meiner Meinung nach, durch den Urknall aus einer ursprünglichen Singularität entstanden, das erscheint mir vollkommen logisch. Da unsere Erde sich, im laufe der Zeit, immer mehr zu einen perfekten Lebensraum wandelte, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich dort Lebewesen entwickeln würden, welche sich natürlich über die Zeit immer mehr an ihre Umgebung angepasst haben. Daraus entstanden, über viele, viele Jahre, letzten Endes die Menschen.

      Zur Evolution braucht es, zumindest in meiner Theorie, keinen Gott. Wozu dann? Auf diese Frage finde ich leider keine Antwort. Es geschieht so viel Leid auf dieser Welt, es fällt mir dadurch sehr, sehr schwer, an einen allmächtigen Gott zu glauben, welcher nur mit den Finger schnippen zu braucht, um alle Kriege zu schlichten, Krankheiten zu heilen und generell alles schlechte von dieser Welt zu befreien. "Gottes Wege sind unergründlich" und "Gott kann nicht überall sein" sind Sätze, die man von religiösen Menschen zu hören bekommt, wenn sie vor diese Tatsachen gestellt werden. Jedoch, wie eine Vorposterin bereits geschrieben hat, wäre es dann sehr naiv ihn für alles Gute auf dieser Welt verantwortlich zu machen.

      Wie ihr wohl gerade feststellen werdet, bin ich ein totaler Atheist, und ich bin noch lange nicht fertig! :P

      Auch an eine Seele glaube ich nicht. Über die Jahre eignen wir uns ganz einfach Muster an, nach dennen wir reagieren. Diese Muster würde man wohl als "Persönlichkeit" definieren. Wir sind bloß das Puzzle, welches aus dem Einzelteilen anderer (In erster Linie Menschen, aber auch simple Sinneswahrnehmungen) besteht. Alles, einfach alles, verändert einen Menschen, das eine mehr, das andere weniger und die meisten so unscheinbar, dass selbst du (selbst) es nicht bemerken wirst, wenn du dich nicht selbst genau analysierst.

      Auch an ein Leben, nach dem Tod kann ich einfach nicht glauben. Ich denke, dass wir geboren werden, mit Sinnen, Wahrnehmung und einem Verstand. Man bekommt einen winzigen, kurzen Augenblick Leben geschenkt, um die Welt um einem herum zu erfahren, Gefühle zu erleben, und zu handeln, danach wird einem sein Leben und sein Bewusstsein wieder entrissen, diesmal für die Ewigkeit, bis zum Ende aller Tage. Den was auf dem Tod folgt, ist mir vollkommen klar: Nichtexistenz. Es vergehen also unzählige Jahre, dann erfährt man für einen winzigen Lidschlag das Leben, und danach für die Unendlichkeit nie mehr.

      Das mag vielleicht sehr traurig und auch unverständlich sein, für so manchen, allerdings ist es das, woran ich glaube. Nämlich daran, dass ich nichts glaube. ;)

      Das muss nicht zwingend schlecht sein, denn es kann ein Ansporn sein, sein Leben zu genießen, das zu machen, worauf man eben Lust hat... Den man lebt nur einmal.

      PS: Sollte ich doch, nach meinem Tod, vor Gott im Paradies stehen, werde ich ganz klar sagen: "Tja, diggah, du hättest mir eben mehr Zeichen geben müssen"

      LG
    • -MP- schrieb:

      PS: Sollte ich doch, nach meinem Tod, vor Gott im Paradies stehen, werde ich ganz klar sagen: "Tja, diggah, du hättest mir eben mehr Zeichen geben müssen"

      du bist ja mal gechillt --> grüß ihn von mir, ok? :P

      ich hab vergessen zu sagen: bis 13/14 war ich nicht getauft. bis zur 6. klasse ging ich in katholischen reliunterricht (konnte ich leider nix mit anfangen), in der 7. dann ethik und da war ich bei der konfi von meiner cousine und hab beschlossen auch konfirmiert zu werden - übrigens nicht wegen geld, 40% wegen gott und 60% wegen riiieeesiger familie (ich liebe familien feiern :love: )konfi-test übrigens fehlerfrei bestanden dann evangelischer reliunterricht wo ich immernoch bin... ich hab also 2x diesen sch*** zettel im sekretariat ausgefüllt, 1x 'ich fühle mich nicht zu gott verbunden' und 1x 'ich glaube wieder an gott' ... ich glaub die sind sich schon bissl verarscht vorgekommen :P
      Liebe Grüße,
      Leo :)

      ~what doesn't kill you makes you stronger~ (kelly clarkson - stronger)

      Liebe&Hass sind die Gefühle, die am engste verbunden und untrennbar sind.
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    • Wir sind nicht im Paradies. Wir sind nicht im Reich Gottes. Deshalb gibt es hier auf der Erde so viel Leid. Die Menschen haben Verantwortung für ihr Handeln und dadurch entsteht Leid. Wir sind nicht bei Gott und deshalb gibt es auch Krankheiten. Warum sind wir nicht bei Gott? Er will uns nur bei sich haben, wenn wir so ticken wie er. Ich kann das verstehen. Wenn jemand völlig andere Einstellungen hat als ich, dann möchte ich ihn auch nicht in meinem Zuhause haben. Also, haben wir die Chance, hier auf der Erde abzuchecken, ob wir das gut finden, was Gott gut findet und ob wir seine Freunde sein wollen. Wenn Du das willst, wirst Du nach Deinem Tod zu ihm kommen. Wenn nicht, dann nicht. So ist das. Verantwortung abgeben an Gott für Dinge, für die die Menschen selbst verantwortlich sind, ist total blöde. Man muss natürlich für das, was man tut, die Konsequenzen tragen. Kriege sind von Menschen gemacht. Was soll Gott daran ändern? Wenn die Menschen so hohl sind und nur Mist bauen, soll er da alles wegzaubern und dann? Was passiert dann? Die Menschen würden genauso blöde bleiben wie vorher. Kaum ist der Mist weggezaubert, kommt irgendwer wieder daher und baut neuen Mist. Deshalb muss jeder Mensch von alleine entscheiden, ob er mit dem Mist aufhören will oder nicht.

      Hast Du Dich schonmal mit Quantenphysik, zum Beispiel mit Heisenberg beschäftigt?
    • Leonie^^ schrieb:

      -MP- schrieb:

      PS: Sollte ich doch, nach meinem Tod, vor Gott im Paradies stehen, werde ich ganz klar sagen: "Tja, diggah, du hättest mir eben mehr Zeichen geben müssen"

      du bist ja mal gechillt --> grüß ihn von mir, ok? :P


      Hah, na klar doch! ^^

      Auch ich bin konfirmiert, allerdings bloß des Geldes wegen. - Das lass ich mir doch nicht durch die Lappen gehen. ;)

      Familienfeiern? - Nein danke, letzten die zwei 50iger feiern haben mir gezeigt, dass der Großteil meiner Verwandtschaft viel zu alt ist. :P


      sonne schrieb:

      Wir sind nicht im Paradies. Wir sind nicht im Reich Gottes. Deshalb gibt es hier auf der Erde so viel Leid. Die Menschen haben Verantwortung für ihr Handeln und dadurch entsteht Leid. Wir sind nicht bei Gott und deshalb gibt es auch Krankheiten. Warum sind wir nicht bei Gott? Er will uns nur bei sich haben, wenn wir so ticken wie er. Ich kann das verstehen. Wenn jemand völlig andere Einstellungen hat als ich, dann möchte ich ihn auch nicht in meinem Zuhause haben. Also, haben wir die Chance, hier auf der Erde abzuchecken, ob wir das gut finden, was Gott gut findet und ob wir seine Freunde sein wollen. Wenn Du das willst, wirst Du nach Deinem Tod zu ihm kommen. Wenn nicht, dann nicht. So ist das. Verantwortung abgeben an Gott für Dinge, für die die Menschen selbst verantwortlich sind, ist total blöde. Man muss natürlich für das, was man tut, die Konsequenzen tragen. Kriege sind von Menschen gemacht. Was soll Gott daran ändern? Wenn die Menschen so hohl sind und nur Mist bauen, soll er da alles wegzaubern und dann? Was passiert dann? Die Menschen würden genauso blöde bleiben wie vorher. Kaum ist der Mist weggezaubert, kommt irgendwer wieder daher und baut neuen Mist. Deshalb muss jeder Mensch von alleine entscheiden, ob er mit dem Mist aufhören will oder nicht.

      Hast Du Dich schonmal mit Quantenphysik, zum Beispiel mit Heisenberg beschäftigt?



      Zum Thema Physik: Nein, wenn ich mich für etwas nicht interessiere, dann ist es Physik. Allerdings wäre eine kleine Erläuterung eventuell ganz interessant.

      Zu Gott: Der Gott, welcher als gerecht und gnädig angepriesen wird, soll uns (Ich spreche für sämtliche Atheisten) den Himmel bzw. das Reich Gottes verwehren, bloß, weil wir, zu Lebzeiten, nicht an ihn geglaubt haben? Widerspricht sich das nicht, denn wodurch würde denn dann seine Gnädigkeit ausgezeichnet werden? Wo kommen wir den hin, wenn es dieses Reich wirklich gäben sollte, wir darin allerdings nicht "aufgenommen" werden würden? "Ob wir das gut finden, was Gott gut findet" - Was findet Gott den gut? Ein Leben in völliger Einsamkeit und ohne jeglichen Spaß? Zeichnet Gott nicht aus, dass er das gute in Menschen sieht? Würde den, deiner Meinung nach, Gott einen Grundguten Menschen "ablehnen", welcher schlichtweg ein schweres Leben hatte und deswegen "böses" (wie auch immer dies definiert sein mag) getan hat?

      Edit: Und, warum bestraft er, falls es ihn wirklich geben sollte, manche Menschen mit Krankheiten? - "Er will sie auf die Probe stellen" lasse ich nicht gelten, denn, warum sollte er manche auf Menschen auf die Probe stellen? Würden diese ein extraschönes Plätzchen in seinem Reich bekommen?
    • -MP- schrieb:

      Familienfeiern? - Nein danke, letzten die zwei 50iger feiern haben mir gezeigt, dass der Großteil meiner Verwandtschaft viel zu alt ist.

      ja, meine cousins nicht :P

      Ich denke, Gott sollte jede Meinung akzeptieren, nicht nur seine (wär bisschen ignorant, nicht?)... "mein" Gott, also das, an was ich glaube, akzeptiert jeden Menschen, wie er ist... Strafen gibt es für mich nicht nach dem Tod. eher eine Belohnung, dass man sein leben gelebt hat und alles gemeistert hat :love:
      Liebe Grüße,
      Leo :)

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      Liebe&Hass sind die Gefühle, die am engste verbunden und untrennbar sind.
    • Glaubt ihr an Gott

      Als erstes wollte ich sagen, ja ich glaube an Gott und an Jesus Christus nicht an den der in den Regionen angepriesen wird sondern an den wahren Gott von dem die Bibel spricht. Und NEIN Gott strafft niemanden mit Krankheit und auch Kriege und Hungersnot sind von Ihm auch nicht gewollt aber genauso wenig will Er Roboter als seine Untergebene haben und aus diesem Grund hat Er jedem Menschen seinen eigenen Willen überlassen was der Mensch damit macht ist ihm frei gestellt, und gleichzeitig hat Er uns eine sozusagen Gebrauchsanweisung für unser Leben überlassen, die Bibel wenn wir die lesen dann wissen wir wie wir leben sollen und das Leben als Christ ist nicht so langweilig und einsam wie viele denken. Sehr viele haben falsche Vorstellung vom Leben als Christ und meinen man darf dann nichts mehr, absolut falsch man kann sehr viel Spaß haben und das Leben genießen. Es gibt aber leider solche Menschen die meinen "mir ist alles erlaubt man lebt nur einmal ich will das Leben genießen" und dann machen die was ihnen gefällt und oft führt es leider zu nichts gutem, da dadurch andere verletzt werden oder noch schlimmer. Jeder wird aber für sein Handeln verantwortlich sein und ob man später im Paradies sein wird entscheidet sich hier und im gegenwärtigen Leben nach dem Tod ist es zu spät etwas zu ändern und Gott wirst du keine Fragen stellen können, die Fragen stellen wird Er dir und du wirst nicht auf eine Frage antworten können. Lies die Bibel dann weiß du Bescheid.

      PS: @ MP
      Das Gott gnädig ist gilt allerdings nur auf das gegenwärtige, jetzige Leben nicht auf das Leben nach dem Tod, danach bringt es dir nämlich nichts.

      LG cerian
    • Neee, "oh Gott" nein!!!!!
      Aus ganz banalen Gründen: Es gibt so viele Ungerechtigkeiten und Leid, da kann es keinen Gott geben. Wenn es trotzdem Gott gäbe, dann müsste er doch brutal und/ oder total pervers sein, weil er den Menschen so viel Leid zufügt und weil er einfach so ungerecht wäre.
      Ich denke, dass einfach alles, was passiert, Schicksal ist und dass die Seele nach dem Tod weiterlebt.
      LG, Claudia
    • Vielleicht gibt es aber das Böse, damit wir das Gute erkennen.
      I belive!!!!
      Liebe jeden Tag, egal was er Dir bringt - Du weißt nie ob Du morgen noch die Chance dazu hast...



    • Ich bin fest überzeugte Christin trotz SMA und dem damit verbundenen Leiden. Dass es Leid auf der Welt gibt, liegt daran, dass wir nicht im Paradies sind. Im Paradies gibt es kein Leid, aber wir sind eben nicht im Paradies. Um ins Paradies zu kommen, bedarf es einiger Voraussetzungen. Das Paradies erreicht man nicht ohne, dass man das Prinzip der Nächstenliebe verstanden hat. Wer verstanden hat, was wichtig ist, nämlich Nächstenliebe, der wird das ewige Leben haben, und zwar im Paradies.

      Ich für meinen Teil kann behaupten, ich habe mich durch die SMA mit vielen existentiellen Themen auseinandergesetzt und bin durch die Erfahrung von Benachteiligung und von Leid zu der Überzeugung gekommen, dass die Schwere des Leids unter anderem durch meine Mitmenschen mitbestimmt wird.
      Je freundlicher meine Mitmenschen mit mir und der SMA umgehen und je besser auch die Hilfsangebote bei Behinderung sind, desto besser kann ich meine Situation ertragen. Dadurch, dass ich auf Hilfe angewiesen bin, habe ich gemerkt, dass es tatsächlich nicht nur die materiellen Dinge sind, die glücklich machen, sondern dass es von meinen Mitmenschen abhängt, wie sie mit der Behinderung umgehen. Das sogenannte Gute in der Welt ist das Göttliche. Das ist die Liebe, das ist Anerkennung und die Hilfe, die man braucht.

      Ohne dieses Gute - also ohne Gott - würden sich die Menschen noch viel egoistischer verhalten als sie das jetzt schon tun. Egoistisches Verhalten bringt Leid für andere mit sich. Das ist das, was Leid hervorbringt und das ist das, was dem göttlichen Prinzip von Liebe, Annahme und Heil entgegensteht. Wirkliches Heil und Wohlergehen finden wir nur, wenn sich die Menschen von den egoistischen Verhaltensweisen abkehren und das Gute leben. Wer das verstanden hat, wird ins Paradies kommen. Es geht auf dieser Welt nicht darum, die weltlichen menschlichen Bedürfnisse so gut wie möglich zu leben, denn das Leben auf diesem Erdball ist endlich. Das weltliche Glück auf der Erde ist limitiert und an Bedingungen geknüpft (Geld, Gesundheit). Es geht auf dieser Erde und im Leben vielmehr um den oben genannten seelischen Lernprozess. Wo Krankheit nicht heilbar ist, wo Tod und Trennung sind, wo die Fähigkeiten der Menschen zur Selbsthilfe zu Ende sind, da kann Gott helfen, indem er uns ein Leben im Paradies anbietet, weil dort die weltlichen Regeln (Egoismus, Geld, Gesundheit) nicht gelten und dieses Angebot hat er uns Menschen gemacht und macht er uns immernoch.
      Ohne Gott ist das Leben hier ziemlich übel würde ich sagen, weil weltliches Glück ziemlich an Bedingungen geknüpft und auch limitiert ist. Das ist nicht das Wahre. Es geht nicht darum, immer nur glücklich zu sein, sondern es geht hier auf der Erde nur um einen seelischen Verstehensprozess. Mehr nicht.