Reicht ein Peugeot Partner/Citroen Berlingo

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    • Nein ich meine einen Kassettenlift oder von oben runter gefahren kommt und eine Rampe rausfährt. So als wäre er unter dem Wagen nur halt mit verlängertem Arm von oben
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      Ein behindertes Kind ist wie ein krummer Baum - du kannst ihn nicht gerade biegen, aber du kannst ihm helfen, Früchte zu tragen.
      Ich habe keine Macken, das sind alles SPECIAL EFECTS!
      :thumbsup:

      Wer einen Räschtschraibfeler entdeckt, darf ihn behalten!
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    • Nee leider nicht .sie selbst wohnt in Frankfurt aber umgebaut wurde es in einer anderen Stadt. Wenn ich nochmal mit ihr schreibe / telefoniere frag ich mal nach
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    • Nur ganz kurz zum thema: den VW T5 gibt es als Neuwagen gar nicht mehr, da jetzt seit ca 6 Monaten der T6 auf dem Markt ist. Hier kostet der Multivan Comfortline mit langem Radstand tatsächlich knapp 53.000 Euro. Da ist schon der Behindertenrabatt abgezogen. Als EU-Reimport kostet das gleiche Fahrzeug etwa 10.000 Euro weniger. Wir haben uns allerdings auf Automatik eingeschossen, damit auch mein Mann mit seinen Knien das Fahrzeug problemlos fahren kann.

      Wir haben bei unserem derzeitigen Fahrzeug den Kassettenlift unter der rechten Schiebetür. So schön es auch ist, keinen Platz im Fahrzeug selbst zu verschenken - wenn wir Abdallah irgendwo raus lassen wollen, brauchen wir seitlich immer jede menge Platz. Und nicht jeder Bordstein ist niedrig genug, das man die Rampe ein- und ausfahren kann.
      LG Michaela

      Michaela (*02/79) mit Dalya (*10/2001) und Abdallah (*07/2005, SMA) und Yassin(*07/2010)
    • Hallo zusammen,

      interessantes Thema... irgendwann wird das Thema auch bei uns anstehen. Neuwagen ist natürlich immer super, weil frei konfigurierbar aber die Busse sind schon recht teuer. Das mit dem Rabatt hab ich auch schon gelesen aber dazu müsste man das Auto ja immer auf das Kind zulassen. Da man dann aber keine KFZ- Steuer zahlt, darf man das Auto nur mit Kind oder für Fahrten für das Kind bewegen. Also eine Fahrt zur Arbeit fällt dann raus. Wenn man aber auf 2 Autos angewiesen ist... Gibt es da irgendwelche Tricks? 10-15% auf den Listenpreis wären schon recht nett.

      In welchem Umfang werden eigentlich die Umbaukosten übernommen oder muss man da auch noch was einplanen?

      Gruß,
      Matthias
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    • Hallo Matthias,

      bevor ihr den Behindertenrabatt beansprucht, würde ich euch raten, den Händler nach möglichen Rabatten zu fragen, sollte man euch den Händlerrabatt nicht sowieso bereits genannt haben, denn der ist meist höher als der Behindertenrabatt. Wie du nämlich selbst schon erwähnt hast, dürfte man mit dem Fahrzeug nicht zur Arbeit fahren, wenn es wegen des Behindertenrabatts auf das Kind zugelassen ist. Einkäufe dürfte man schon damit erledigen, denn die macht man schließlich auch für das Kind.

      Umbaukosten werden zu 100% übernommen.
      Liebe Grüße
      Sandra
    • Wir haben 20% Rabatt bekommen und das Auto musste nur 1 Jahr aufs Kind angemeldet sein. Danach kanns ruhig geändert werden.
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    • Den Händlerrabatt haben die nicht angeboten oder war der niedriger?

      Ein Jahr das Auto auf das Kind angemeldet haben ist eine Möglichkeit aber dann muss ein 2. Wagen her, um auf die Arbeit zu kommen. Es reicht in dem Fall ein Kleinwagen, kostet aber wieder in der Anschaffung, im Unterhalt und man benötigt noch einen Stellplatz, was in Städten zum Problem werden kann.
      Liebe Grüße
      Sandra
    • Sandra, sicher, daß bei Kindern die Umbaukosten zu 100% übernommen werden? Wir hatten gerade letzte Woche Montag eine Dame vom Amt zu hause und die meinte, dass das schon sehr schwierig ist irgendwelche kosten vom Amt für ein Auto zu bekommen. Höchstens wenn man sehr ländlich wohnen würde. Mal sehen was bei uns rauskommt - Widersprüche schreiben bin ich ja schon gewohnt ;(
      LG Michaela

      Michaela (*02/79) mit Dalya (*10/2001) und Abdallah (*07/2005, SMA) und Yassin(*07/2010)
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    • Scheint wohl Bundesland abhängig zu sein. In NRW ist das über den LVR möglich. Auch bei Kinder die schon zur Schule gehen.
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    • Hey Michi,

      das es in Städten schwierig ist, ein behindertengerechtes Auto vom Amt finanziert zu bekommen, hört man immer wieder, aber wenn man mit Hilfe eines ärztlichen Gutachtens belegen kann, dass das Kind keinesfalls mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann, weil es z.B. aufgrund der Behinderung schneller als ein gesundes Kind erkrankt, weil das Immunsystem nicht stark genug ist. Irgendwie so, sollte der Arzt es begründen. Außerdem die fehlende Barrierefreiheit der Haltestellen von euch bis zur Schule und zu Ärzten sowie Therapeuten. Die Pläne würde ich dem Widerspruch dann beilegen... Wenig Stellplätze in den Öffentlichen Verkehrsmitteln, welche mit Kinderwagen geteilt werden müssen usw. usw.


      Gemäß § 53 Absatz 1 Sozialgesetzbuch 12, so das Gericht, erhielten Personen, die durch eine Behinderung wesentlich in ihrer Fähigkeit, an der Gesellschaft teilzuhaben, eingeschränkt oder von einer solchen wesentlichen Behinderung bedroht sind, Leistungen der Eingliederungshilfe, wenn und solange nach der Besonderheit des Einzelfalles, Aussicht besteht, dass die Aufgabe der Eingliederungshilfe erfüllt werden kann. Leistungen der Eingliederungshilfe seien dabei auch Hilfen zur Beschaffung eines Kraftfahrzeugs

      Nach Auffassung des Gerichts seien die entsprechenden Voraussetzungen bereits dann erfüllt, wenn der behinderte Mensch nur mit Hilfe seines Kraftfahrzeugs den Nahbereich seiner Wohnung verlassen, sich also außerhalb der Wohnung (über längere Strecken) bewegen kann. Zudem müsste sich dieses Bedürfnis regelmäßig stellen. Dies sei hier der Fall: Nach der Stellungnahme des behandelnden Kinderarztes sei der Kläger aufgrund seiner Behinderung auf ein rollstuhlgerechtes Kraftfahrzeug angewiesen, um an den regelmäßigen Aktivitäten der Familie teilnehmen und den Nahbereich der elterlichen Wohnung verlassen zu können, zumal an seinem Wohnort praktisch keine Busse verkehren.



      Ausführlich:
      Quelle: rechtsanwalt-koeper.de/index.p…eug_fuer_behindertes_kind
      Liebe Grüße
      Sandra
    • Das mit dem schwachen Immunsystem und häufigeren krankgeitsbedingten Ausfällen hat unser Kinderarzt auch attestiert. Das hatten wir direkt unserem Antrag beigefügt. Wenn wir Abdallah mit dem Auto zur Schule fahren, sind wir derzeit in etwa 3 Minuten da. Mit den öffentlichen müssten wir erstmal den Bus hier bei uns erwischen, sonst ne halbe Stunde warten auf den nächsten. Dann umsteigen in den nächsten Bus und nochmal 3 oder 4 Stationen. Ab Sommer wechselt Abdallah auf eine weiterführende Schule - da wird es mit öffentlichen Verkehrsmitteln noch komplizierter, und wir wären fast 45 Minuten unterwegs - vorausgesetzt, man erwischt alle Anschlüsse rechtzeitig. Mit Auto sind es knapp 10 Minuten... aber mal abhängig von der Fahrtzeit selbst, die infektanfälligkeit ist nunmal nachweislich höher - und das kann man ja anhand der Fehltage in der Schule nachweisen. Nur irgendjemand am schniefen oder niesen, und Abdallah ist am nächsten tag krank. Das längst nicht alle Haltestellen barrierefrei sind und man öfters umsteigen müsse um ans Ziel zu kommen sei irrelevant, müssen viele andere auch in kauf nehmen... ich bin gespannt auf Ihre Empfehlung für die Eingliederungshilfe.
      Die Begründung mit Arzt oder Therapien interessierte sie auch nicht - sei die Kasse für zuständig! Aber wenn Abdallah krank wird kann ich nicht erst bei der Kasse nen Transport beantragen. Therapien sind ja auch nicht immer zur gleichen Zeit... naja, abwarten und Tee trinken.
      LG Michaela

      Michaela (*02/79) mit Dalya (*10/2001) und Abdallah (*07/2005, SMA) und Yassin(*07/2010)
    • Also VW hat schon echt heftige Preise. Aber wir sind ja was die Qualität angeht super zufrieden. Und ich habe viele gehört, die vom Vito auf den VW Bus umgestiegen sind, wegen der Qualität. Ich selbst kann da nichts zu sagen, habe keinen direkten Vergleich.

      Aber ich berichte auf jeden Fall, was bei rumkommt!
      LG Michaela

      Michaela (*02/79) mit Dalya (*10/2001) und Abdallah (*07/2005, SMA) und Yassin(*07/2010)
    • Also ich verstehe hier so gar nicht, wie man so ein behindertenfeindliches Unternehmen wie VW auch noch mit einem Autokauf unterstützen kann ?(
      Da würd ich aus Prinzip nix kaufen, nicht mal den Zweitwagen.
      Da wird hier so oft geschrieben, dass man kein Geld für dieses und jenes hat aber dann nen Bus von VW für über 50 T€ kaufen ?( Behindertenrabatt gibts da ja auch nicht wirklich.
      Warum schenkt Ihr denen mal schnell 20 T€? Für das gesparte Geld (oder Kredit, noch heftiger) könnt man doch sinnvolleres anstellen?!
      Es gibt viele Autohäuser, die kommen Behinderten preislich super entgegen z.B. Ford, da haben wir z.B. 40 % (!) auf den Listenpreis bekommen. Da kann man sich nen Bus mit Vollausstattung rauslassen für nen guten Preis :thumbsup:
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    • Hallo linderte,

      in wiefern ist VW behindertenfeindlich? Bezieht sich die Aussage auf die Preise für die Busse oder ist VW auch in anderer Hinsicht behindertenfeindlich?

      Generell ist das natürlich eine Diskussion, die man unendlich und über alles führen kann, was es zu kaufen gibt (Smartphones, Klamotten,...) und auch in Hinsicht auf verschiedene Dinge (Umwelt, Ausbeutung, Steuerflucht). Alle Unternehmen sind Teil des Systems Kapitalismus.

      Ich bin bisher immer gut gefahren, das aus meiner Sicht beste Preis-/Leistungsverhältnis zu wählen und billigste Sachen zu meiden. Bei Autos, insbesondere bei solchen in denen teurere Umbauten vorgenommen werden sollen, würde für mich die Zuverlässigkeit an erster Stelle stehen. Denn du willst so ein Auto möglichst lange fahren und die Kosten klein halten. Ohne mich jetzt im Detail mit allen möglichen Fahrzeugen beschäftigt zu haben, weiß ich zumindest aus meinem Bekanntenkreis, dass die Busse von VW wohl ganz gut sind. 40% Rabatt bei Ford sind natürlich eine Hausnummer, da wird es sich sicher lohnen, zu vergleichen, da hast du vollkommen Recht.

      Gruß,
      Matthias
    • Guten Morgen,

      einen Fiat würde ich auch nicht kaufen, aber Ford schon, denn unser 2. Auto war ein Ford und der hat auch sehr zuverlässig funktioniert. VW ist zwar extrem teuer, aber behinderfeindlich bestimmt nicht, denn ab Werk gibt's dort schon diverse Fahrhilfen für Behinderte. Bevor wir damals den Antrag für Kfz-Hilfe abgaben, haben wir uns einen KV vom Caddy machen lassen und beim Caddy hätte der gewollte Umbau über 20.000€ gekostet und der Caddy 30.000€... Weshalb dann der Technische Berater von der Agentur für Arbeit nach günstigeren Alternativfahrzeugen schaute. Er schlug diverse Marken wie Opel, Fiat und so vor, die ähnlich wie der Caddy waren, aber die Innenhöhe immer zu knapp war, so dass man auch bei den Fahzeugen den Boden tiefer hätte machen müssen und das ist teuer. Irgendwann kam er dann auf den VW Bus und den Mercedes Vito. Beim Mercedes waren wir perplex, denn nie hätten wir gedacht, dass man einen Mercedes finanziert bekommt und das der dann auch noch in der Grundausstattung mehr hat als der VW Bus und dennoch preiswerter ist. Wir haben dann zum Spaß beide Fahrzeuge online so konfiguriert, wie wir unser Auto bestellen würde und selbst hier war der Mercedes Sieger. So entschieden wir uns für den Mercedes, auch weil der VW Bus für 2 Personen einfach zu groß ist und höhen- und längenmäßig hätte es in der Garage Probleme gegeben.
      Wir haben nicht den Behindertenrabatt gewählt, sondern den des Händlers. Seit über 80.000 km schnurrt er wie ein Kätzchen und hatte noch kein Wehwehchen.... :thumbsup:

      Jeder hat eben seine Marke und das ist völlig in Ordnung. Was man mit seinem Geld anstellen sollte oder besser nicht, bleibt jedem selbst überlassen.

      Außerdem kann schon das nächste Auto der selben Marke ein unzuverlässiges sein, niemand steckt in der Technik und kann es vorhersehen.
      Liebe Grüße
      Sandra
    • 1., liebe linderte, habe ich nie geschrieben, dass wir uns den Bus für über 50.000 Euro kaufen würden. Egal wie auch immer finanziert! 2. Hab ich auch nie geschrieben, dass es ein neufahrzeug sein muss! Und behindertenfeindlich finde ich VW schon mal gar nicht!

      Natürlich hat VW bei allen Fahrzeugen seinen Preis, egal ob Kleinwagen, Mittelklasse oder eben der Bus. Aber wenn man sich mal umschaut - nicht umsonst sind die meisten Krankenwagen VW, bei uns fahren über 80% der behindertentransporte VW... aber wie Sandra schon so schön schrieb - jeder soll selbst wissen, was er mit seinem Geld macht. Und wenn du mich persönlich meinst, linderte, die meisten der von uns angeschriebenen Stiftungen haben null Einwände wegen dem Preis gehabt. Ausserdem wenn wir schon neu anschaffen - dann auch gleich mit Automatik, damit mein Mann mir auch wieder Fahrten abnehmen kann!
      LG Michaela

      Michaela (*02/79) mit Dalya (*10/2001) und Abdallah (*07/2005, SMA) und Yassin(*07/2010)