Leihgerät

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  • Hallo, ich hätte eine Frage an die, die ein Beatmungsgerät verwenden.
    Felix, SMA 1b, war im Oktober 20 Jahre alt. Seit ca. 13 Jahren wird er nachts und auch tagsüber mit Nasenmaske bei der Atmung unterstützt. Diese Woche Montag bekam er ein Leihgerät, da seines zum Service muss. Gleiches Gerät, gleiche Einstellungen. Anfangs schien wieder alles ok, doch jeden Tag hat er nun wieder mehr Probleme damit. Er hat das Gefühl nicht so tief atmen zu können und ist ziemlich erschöpft. Da wir wissen, dass es immer schwierig ist mit einem neuen Gerät, haben wir versucht bis heute durchzuhalten. In der Nacht habe ich jedoch schon gemerkt, dass er ziemlich schnell atmet. Auch der Puls ist ziemlich hoch, das heißt, es strengt ihn an. Nun haben wir ihm sein altes Gerät wieder gegeben, das wir immer einige Tage behalten um sicherzugehen. Die Medizinfirma will uns immer wieder klar machen, dass es keinen Unterschied geben kann, da die Einstellungen ja gleich sind. Sie tun immer so, als würde er es einfach ablehnen und wäre überempfindlich. Deshalb wollte ich euch fragen. habt ihr diesbezüglich auch Erfahrung? Habt ihr eine Idee?

    LG. und frohe Ostern
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  • ich tippe spontan,
    -zwischen Maske und Ventil wurde was verändert (künstliche nase usw)
    so das er mehr Totraum hat
    -oder er hat abgenommen

    Im übrigen, in dem Alter, in Eigenverantwortung Werte anpassen
    (nich zu viel druck, auch wenn angenehm)
    SMARTYS sind keine erhaltenswerte Tierart, auch keine Subkultur...
    Ich bin Pro PID und für die Ausrottung von SMA
  • Möglicherweise arbeitet die Turbine ein bischen anders. Es wird schon derselbe Turbinentyp eingebaut sein, weil es dasselbe Gerät ist, aber manchmal sind Bauteile dennoch nicht exakt gleich. Da reicht es schon aus, wenn die Turbine den Flow ein bischen anders abgibt. Das sind vielleicht schwer messbare Unterschiede, aber dennoch eben vorhanden und für den Anwender deutlich spürbar.
  • Ich merke auch manchmal Unterschiede zwischen zwei Geräten, die eigentlich gleich sind. Das muss an den Turbinen liegen. Allerdings merke ich das nur in den ersten Sekunden und gewöhne mich schnell dran.
    Um ihm zu helfen, würde ich an deiner Stelle tatsächlich einfach mal mit den Beatmungseinstellungen experimentieren. Ich meine: Du kennst deinen Sohn bzw. seine Atmung schließlich am besten.